Ausflugsziele / Biourlaub im Schwarzwald und Höchenschwand

Biourlaub im Schwarzwald und Höchenschwand

Höchenschwand Baden-Württemberg Deutschland


Wald, Wiesen, Wasser, Wellness und Wein: Bio-Urlaub im größten deutschen Naturpark
 
Geografen bezeichnen in der Regel die Gegend zwischen den Städten Freiburg im Breisgau und Donaueschingen als den eigentlichen Schwarzwald. Mit seinen Naturdenkmalen wie den Winter- und Wandersportarealen Belchen- und Feldberggebiet sowie Wehra-, Wutach-, Ravenna- und Albschlucht, dem steilen Höllental, den sauberen Badegewässern Feldsee, Schluchsee und Titisee, den vielen hohen Wasserfällen und den zahlreichen märchenhaften Hochmooren gehört er schon seit gut 150 Jahren zu einer der populärsten Ferienregionen in Deutschland. Noch größer als diese Gegend rund um die Berge Blauen, Belchen, Blößling, Feldberg, Herzogenhorn, Hochfirst, Hochkopf, und Schauinsland ist hingegen der 1999 gegründete und mit fast 4000 km² Fläche größte deutsche Naturpark Südschwarzwald, der auch den Hochschwarzwald sowie Teile des Mittleren Schwarzwaldes, des Alb-Wutach-Gebietes, des Klettgaus, Hotzenwaldes und Dinkelberges sowie des überregional bekannten und von der Sonne verwöhnten Weinbaugebiets Markgräflerland in der Rheinebene umfasst. 
 
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Kulinarische und kulturelle Entdeckungen in der schon von den Römern geschätzten Gegend
 
Großzügig gesagt gehören somit die Stadt- und Landkreise Schwarzwald-Baar, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Freiburg im Breisgau, Lörrach und Waldshut zum Schwarzwald, neben den beeindruckenden Naturdenkmalen gibt auch es zahlreiche Kulturdenkmale und bedeutende Ortschaften in der Region. Zu nennen sind hier in erster Linie die „Schwarzwaldhauptstadt“ Freiburg im Breisgau mit dem weltberühmten Münster, die Wintersportorte Titisee-Neustadt, Todtnau und Schönau sowie Zell im Wiesental, die alten Klöster St. Blasien, St. Peter und St. Trudpert im Obermünstertal, die St.-Oswald-Kapelle in Höllsteig, die römischen Badruinen („Aquae villae“) in Badenweiler und das 1762 erbaute Schloss Bürgeln in Schliengen-Obereggenen im Markgräflerland. Als unter Feinschmeckern bekanntes und beliebtes Genussgebiet genießt die Region gerade auch für ihre erstklassigen kulinarischen und heute zumeist biologisch angebauten oder verarbeiteten Produkte viel Renommee: Schwarzwälder Speck und Schinken, „Schäufele“ (Schweineschulter) und „Spätzle“ (Eiernudeln), „Schupfnudeln“ (Nocken) und „Strauben“ (Fettgebäck aus Brandteig) sowie Kirschtorte und Kirschwasser sind zwar gehaltvoll, eignen sich aber hervorragend zur Stärkung nach den zahlreichen Möglichkeiten für Aktivurlaub vor Ort.
 
Wandern so weit das Auge reicht und die Füße tragen: Auf den Spuren der Winzer und Heimatdichter
 
Wer sich vor den Kalorien der badischen Küche, die mehr Auszeichnungen in Form von Michelin-Sternen oder Gault-Millau-Kochmützen als jede andere deutsche Regionalküche vorweisen kann, nicht fürchten möchte, kann auf einem der zahlreichen landschaftlich wunderschönen Fernwanderwege durch den Schwarzwald einen sportlichen Ausgleich schaffen. Infrage kommen zum Beispiel die vier Schwarzwald-Querwege Freiburg–Bodensee, Gengenbach–Alpirsbach, Rottweil–Lahr und Schwarzwald–Kaiserstuhl–Rhein, der Qualitätsweg Baiersbronner Seensteig, der 100 Kilometer lange Fernskiwanderweg Schonach–Belchen und der literaturtouristische Hebel-Wanderweg durch das Wiesental bis nach Basel an den Rhein. Ebenfalls zu empfehlen sind der Hotzenwald-Querweg von Schopfheim nach Waldshut, der Kandelhöhenweg von Oberkirch nach Freiburg, der Schluchtensteig von Stühlingen nach Wehr und das Markgräfler Weinweglein von Freiburg-St. Georgen nach Weil am Rhein. Traumhafte Landschaften aus Wäldern und Wasser sieht man auch auf dem Rundwanderweg Zweitälersteig durch das Elztal und das Simonswälder Tal mit Start und Ziel in Waldkirch, Gleiches gilt für die südlichen Abschnitte der Fernwanderstrecke Mittelweg zwischen Lenzkirch, Waldshut und Rothaus.
 
Per pedes oder per Pedale traditionsreiche Ferien- und Kurorte und deren Attraktionen erkunden
 
Aufgrund seiner zahlreichen Gipfel hat sich der Schwarzwald in den letzten Dekaden auch zu einem sehr populären Gebiet für den Radsport entwickelt, speziell Mountainbiker, aber auch Trekkingfahrer schätzen die mit vielen Strecken und Touren ausgestattete Gegend. Eine schöne Möglichkeit, typische Schwarzwaldorte wie Hinterzarten, Bonndorf, Stühlingen, Eggingen, Wutach und Wutöschingen kennenzulernen, ist etwa der insgesamt 264 Kilometer lange Schwarzwald-Radweg, der auch Abstecher in das Elsass und die Schweiz als Optionen bereithält. Nicht minder charakteristisch für den Schwarzwald ist auch der im Jahr 1173 erstmals urkundlich erwähnte und heutige heilklimatische Kurort Höchenschwand im südlichen Hochschwarzwald bei Waldshut-Tiengen. Die wegen ihrer fantastischen Fernsicht häufig „Dorf am Himmel“ genannte Gemeinde mit aktuell fast 2.500 Einwohnern bietet ihren Gästen 150 Kilometer markierte Wanderwege und 30 Kilometer gebahnte Winterwanderwege. Bekannte Attraktionen und Ausflugsziele im Gemeindegebiet sind der gut 50 Meter hohe Aussichtsturm „Rothaus-Zäpfle-Turm Höchenschwand“ samt Kletterwand, das höchstgelegene deutsche Waldfreibad Häusern-Höchenschwand und das kleine Kunstmuseum „Malerhäusle“ mit Werken des einst hier ortsansässigen Künstlers Christian Gotthard Hirsch. Sehr sehenswert ist auch das alle zwei Jahre veranstaltete Strohskulpturen-Festival und die jedes Jahr immer am zweiten Augustwochenende in der St.-Georg-Straße veranstaltete „Schlemmermeile“, wo regelmäßig Tausende von Besuchern u.a. die weiter oben bereits genannten regionalen Spezialitäten probieren können.

Bildergalerie


Lage

Biourlaub im Schwarzwald und Höchenschwand
79862 Höchenschwand
Deutschland


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